Hotels in Bad Godesberg am Rhein

Unterkünfte in Bad Godesberg am Rhein

Unterkünfte bei Bonn-Bad Godesberg Bahnhof, Königswinter: Auch die Rheinpromenade ist nur wenige Minuten von unserem Haus entfernt. Welcome to Hotel Schönsitz in Königswinter on the Rhine. Wohnung im Villenviertel, zwischen Rhein und Godesburg. Alle, Hotels, Restaurants, Museen, Schlösser, Schifffahrt, Touristeninformation.

Treffen in Bad Godesberg

Das wunderschöne Umfeld des Rheinhotels, die unmittelbare Rheinlage und die unmittelbare Nachbarschaft zur Stadtmitte von Bonn ermöglichen jedem Besucher ein abwechslungsreiches Freizeitangebot. Schön gelegen, unmittelbar am Rhein und doch stadtnah. Hier finden Sie alle Voraussetzungen für Ihre gelungene Konferenz. Die Godesburg verfügt über ein modern eingerichtetes Restaurant, in dem sich sowohl die gemütliche Vinothek als auch der imposante Rathaussaal mit Geschichte und Geschichte vereinen.

Die Inselhotels zeichnen sich durch ihre zentral gelegene und zugleich stille Umgebung aus. Treffen Sie sich in einem modern ausgestatteten Haus im Stil einer Jugendstilvilla der Gründerzeit - im Stadtteil Bad Godesberg.

Wir fragen unsere Kunden, die nach 18 Uhr ankommen wollen, uns unter Telefonnummer 02633 473526. anzurufen.

Das Besondere an unserem Familienhaus ist die traumhaft schöne und äußerst ruhig gelegene Anlage am Rhein. Durch die vielseitige, bezaubernde Natur und die günstige Verkehrslage ist unser Ferienhaus ein attraktives Ausflugsziel. Vor der Haustür laden die gepflegten Promenaden - im Hochsommer mit mediterranen Akzenten - zu einem Ausflug ein.

Unsere Gästezimmer sind alle einzeln möbliert, mit Blick auf den Rhein und bieten Ihnen Duschbad, WC, Föhn, Schminkspiegel, Telefon, W-LAN und Kabel-TV sowie Terasse oder Terrasse. Unser Haus und auch das Lokal Schönherr´s sind mit einem Rollstuhllift für jedermann zugänglich. Wir bieten in der Hauptsaison von May - October nur 2 Nächte von freitags bis sonntags am Wochenende an.

"Die" Kulturelle im Hotel". Gern erstellen wir auch ein individuelles Angebot für Ihre "Lieben".

Rheingasthof Drehesen| Objektübersicht

Stichworte: Das Rheingasthof dreesen in Bad Godesberg-Rüngsdorf kann auf eine lange und wechselvolle Historie zurückblicken. Das 1894 eröffnete und vom Jugendstil geprägte Haus hat sich zu einem historischen Bauwerk entwickelt. Von 1926 bis 1940 hielt sich Adolf Hitler mehrmals hier auf - das "Dreesen" gilt als eines der beliebtesten Hotels des Diktierers.

Heute kann das Rheingasthof Dreesen auf eine lange und bewegte Historie zurückblicken. 1894 eingeweiht, baulich beeinflusst durch eine Jugendstilfassade, entwickelte es sich rasch zu einem Erfolgshotel in Bad Godesberg mit einem weit über die Landesgrenzen von Bad Godesberg hinausgehenden Renommee. Unmittelbar am Rhein, mit Aussicht auf das gesamte Gebirge und die Thermen des Siebengebirges sowie in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Heilquellen (StAB, GO 1219).

Der technologische Wandel in Gestalt von Bahnen und Dampfschiffen begünstigte die touristische Erschließung im Rheintal und insbesondere in Bad Godesberg, wo Godesburg schon viel früher ein Magnet für die Reisenden geworden war (Schloßmacher 2010, S. 21). Geschichtlich gesehen leben aufgrund der Verwaltungsstruktur der ehemaligen Rhein-Provinz viele Aristokraten in Bonn und der näheren umliegenden Stadtteile.

Für seine Einweihung 1894 erfüllt das Hotel eine in der Gegend wachsende Anfrage nach Hotelzimmer für hohe Anforderungen, die ein wichtiger Bestandteil seines ökonomischen Erfolgs gewesen sein wird, der sich bereits 1900 in einer Vergrößerung der bestehenden Räume auswirkt. Das " Dreiesen " entwickelte sich in den Folgejahren zu einem international anerkannten Luxus-Hotel, das namhafte Persönlichkeiten aus aller Herren Länder aufnimmt.

Im Jahre 1934 erhielt die Hotelterrasse ein elektrisches Schiebedach, das ihr noch heute ihr typisches Aussehen gibt. Adolf Hitler bleibt am 29. Oktober 1926 zum ersten Mal im Rheingarten. Schon 1940 soll er noch mehr Nächte in den "Dreesen" verbracht haben, die von der einheimischen Bevökerung rasch als eines von Hitlers "Lieblingshotels" angesehen wurden.

Seine Liebhaberin Eva Braun verbringt dort auch einige Ferien, wodurch sich eine freundschaftliche Beziehung zwischen ihr und der Ehefrau des Hoteliers Fritz Dreesen, Maria Dreesen, aufbaut. Auch in den Massenmedien erregte das Hotel international Aufsehen, als Hitler vom 22. auf 24. 9. 1938 im Zuge der "Sudetenkrise" die Prälaminare in das Münchener Übereinkommen überführte.

Dass Adolf Hitlers Vorliebe für dieses Hotel eine wichtige Rolle bei der Auswahl des Veranstaltungsortes spielte, ist offensichtlich. Diese Runde der Verhandlungen ging als die letzte auf dem Weg zur Vertragsunterzeichnung am 3. Oktober 1938 in die Vergangenheit ein und kann als Schlusspunkt der Beschwichtigungspolitik des ehemaligen englischen Premiers Arthur Neville Chamberlain angesehen werden, als der letzte Anlauf zur Sicherung des Friedens in Europa.

Die Unterbringung von Adolf Hitler und seiner Abordnung erfolgte im Rheingasthof Dreiesen, Arthur Neville Chamberlain im Petersberg (StAB, SN 203). Nach diesem sensationellen Ereignis lief der Betrieb bis ins Jahr 1943 ungestört weiter. Die südamerikanischen Diplomatinnen und Diplomatinnen, die zuvor bei der Regierung Vichy akkreditiert waren, werden am 12. Januar 1943 im Rahmen eines Praktikums im Kölner Rheingau unter der Leitung des AA inhaftiert.

Wie viele es genau sind, ist nicht bekannt, aber der ehemalige Häftling aus Ecuador, ein ecuadorianischer Diplomat, der über 120 Gefangene aus acht Ländern berichtet, scheint glaubwürdig. Gerade angesichts der als relativ üppig bezeichneten Unterkunft, der nur teilweise genutzten Räume und der nach wie vor in getrennten Zimmern stattfindenden Hotelbetriebe erscheint eine deutliche Abweichung von Acevedos Werten wenig wahrscheinlich.

Die Häftlinge durften sich innerhalb des Hotels ungehindert fortbewegen; so konnten sie beispielsweise einen geschützten Teil der Rheinpromenade nutzen. 1944, am 18. Februar, nach erfolgreichen Diplomatenverhandlungen, verlässt die Diplomatie das Hotel nach Lissabon, von wo aus sie in ihre Heimatregion gebracht wurde.

Ein unbekanntes Stück Geschichte des Rheinhotel Dreesen begann am 9. Mai 1945. Wie der damalige Schweizer Generalkonsul Franz-Rudolf von Weiss berichtet, fand am 8. Mai 1944 eine Verhandlungen zwischen dem Gastwirt Fritz Dreesen und einer Delegation von SS-Offizieren statt, deren Resultat die Beschlagnahme des Hotels durch die SS mit dem Zweck war, es in ein Gefaengnis umzubauen.

Die Beschlagnahme des Rheinhotels Dreesen durch die SS am 15.04. Die ersten Häftlinge wurden im May 1944 in das Hotel gebracht. Interessanterweise begann nach Aussage des Generalkonsuls von Weiss die Vorbereitung auf die Häftlinge am 9. April 1944, während nach der Erinnerung von Kailliau de Gaulles das französische Militär im Monat Mai 1944 eingenommen wurde.

Dennoch wurde versucht, die Unterkunft der Häftlinge unter den gegebenen Bedingungen so "angenehm" wie möglich zu machen. Diesem Anspruch wurde das Düsseldorfer Stadthotel gerecht und war schnell erreichbar, so dass es nicht ohne eine gewisse logische Konsequenz ist, das Haus diesem Zweck zuzuordnen. Anfangs MÃ??rz 1945 werden die HÃ?ftlinge weggebracht. Die kampflose Übergabe von Bad Godesberg an die alliierte Truppe erfolgt am 8. 3. 1945, die ebenfalls auf Video aufgezeichnet wurde.

Für die nächsten 21 Jahre wurde das Hotel von verschiedenen Besatzermächten konfisziert. In der Zeit vom 14. April 1945 bis zum 10. Juli 1945 war sie unter der amerikanischen Besetzung, vom 11. Juli 1945 bis zum 14. November 1946 unter der englischen und danach unter der Belgischen Besetzung bis zum 23. Dezember 1946 (StAB, GO 10935). Die belgische Besatzungsmacht eröffnete Ende 1946 das Hotel Dreiesen.

Ursächlich dafür ist der Wohnungsmangel in Bad Godesberg, der durch den Flüchtlingsstrom aus dem Orient verursacht wird und zu einem verstärkten Seuchenrisiko geführt hat. Noch bis zum 16. Juni 1949 wurden in den " Dreiesen " (StAB, GO 10935) Menschen aufgenommen. Gegen Ende 1948 sollte das Haus von den Fluechtlingen geraeumt und wieder als Hotelzimmer genutzt werden.

Der Stadtbezirk Bad Godesberg bemühte sich, den ökonomisch wichtigen Tourismus wiederzubeleben, sich an dem Haus zu beteiligen und es zu seinem ursprünglichen Ziel zurückzuführen, doch dies scheiterte (StAB, GO 19284). Das wurde mit einiger Skepsis zur Kenntnis genommen, da in diesem Falle von einer ungünstigen Strukturentwicklung auch für die Bad Godesberger und den Tourismus ausgegangen wurde (StAB, GO 19284).

Die oben genannten Fakten verdeutlichen den hohen Stellenwert des Tourismus im Allgemeinen und des Rheinhotels im Speziellen. Die Besatzungsmächte beschlagnahmten das Hotel erneut und nutzten es am 16. Juni 1949 unter der Leitung von Hochkommissar André Francois Poncet als Hauptsitz des Hohen Kommissars Frankreichs.

André Poncets Entschluss, das Hotel als französischen Hauptsitz zu nutzen, und die daraus resultierenden Bauten in Bad Godesberg können sicherlich als ein Meilenstein in der Geschichte der diplomatischen Stadtentwicklung angesehen werden. Das Casting wurde am 27. August 1952 veröffentlicht (StAB, GO10935; Vogt 2002, S. 151).

Nach der Wiederaufnahme der Geschäftsführung durch die Unternehmerfamilie Dr. med. Dreesen erfolgte im Jahre 1952 die Wiederaufnahme des Betriebes, der sich zu einem Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg der Politik entwickelte. Aus diesem Grund war das Rheingasthof in Dreesen die erste Anlaufstelle für politische Prominente im In- und Ausland, bis die deutsche Regierung nach Berlin zog. Diese Tatsache hat ihm den Beinamen "Weißes Haus am Rhein " in der lokalen Bevoelkerung eingebracht, in Andeutung an das Amt des US-Praesidenten.

Vom ersten Tag an bis heute kann das Hotel auf eine bewegte Historie zurückblicken. Die " Dreiesen " waren in Bad Godesberg und weit darüber hinaus seit Beginn des zwanzigsten Jahrhundert der Mittelpunkt der Zeit. Die Entstehung des Rheinhotels dreesen spiegelt die damaligen Verhältnisse wider und bildet oft genug die Grundlage für Menschen, die Geschichtsschreiber waren.

Bonner Stadtarchiv: Statistik über Godesbergs Tourismus und Heilbäder von 1903 bis 1930, Unterschrift GO 1219 Nachlass des damaligen Oberbürgermeisters von Godesberg Heinrich Alef - inkl. Unterschrift SN 203 für die Belegung der Zimmer ab Sept. 1938 und des Rheinhotels Dreesen für die Zeit vom 20. März 1948, Unterschrift GO 10935 - Gutachten über die Gefahr von Epidemien in Bad Godesberg um 1949, Unterschrift GO 10935.

Besetzung des Rheinhotels Dreesen vom 25.09.1952, Unterschrift GO 10935 Brief von Herrn Gorris des Parlamentsrates an Hermanns Stadtrat vom 20.11.1948, Unterschrift GO 19284 Brief von Bad Godesberg Stadtrat an das Oberkreisdirektorium Bonn vom 10.10. 19284 Antrag ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Bad Godesberg vom 11.07.1949, Unterschrift GO 19284 Schlossmacher, Norbert (2007)Buchenwald am Rhein.

Zu: Sonderausgabe der Rheinischen Vierteljahresblätter 71, S. 231-253 Bonn. Schlossmacher, Norbert / Stadarchiv und Stadthistorische Bibliothek Godesburg (Hrsg.) (2010)800 Jahre Godesburg 1210 - 2010 Begleitende Publikation zur gleichnamigen Austellung des Stadtarchivs und der Stadthistorischen Bibliothek Bonn im Bonner Dom. Der Vogt, Helmut / Verband für Heimgeschichte und Heimpflege Bad Godesberg e. V.

Hohe Kommission im Dreesen als Kern der diplomatischen Stadt Bad Godesberg. Eingetragen in: Geodätische Heime 40, S. 142-171 Bonn. Wendl, Friedrich Georg / Association for Heimatgeschichte and Heimatpflege Bad Godesberg e. V. Eingetragen in: Geodätische Heimblätter 46, S. 101-108. o. O.

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